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Liebe Mitglieder der Linken Rheinland-Pfalz,
auf Vorschlag des Kreisvorstandes von Die Linke Mainz/Mainz-Bingen bewerbe ich mich als Euer Kandidat für Listenplatz 1 der rheinland-pfälzischen Landesliste zur Bundestagswahl 2025.
Armut macht krank, Krankheit arm. Seit Jahrzehnten kämpfe ich dafür, diesen Missstand öffentlich zu machen und betroffenen Menschen Würde zurückzugeben. Als Arzt, Sozialarbeiter, Gründer von Armut und Gesundheit in Deutschland e. V., Hochschulprofessor und durch Kandidaturen für Die Linke bin ich bundesweit vernetzt und als Aktivist gegen Armut bekannt. Viele von Euch durfte ich in den letzten Jahren bereits kennenlernen. Wer mehr über meinen Werdegang und meine bisherige politische Arbeit lesen möchte, kann dies auf www.gerhardtrabert.de/meine-geschichte tun.
Ob im Arztmobil für wohnungslose Menschen in Mainz und Umgebung, in der medizinischen Ambulanz ohne Grenzen für Menschen ohne oder mit unzureichender Krankenversicherung, in der von mir mitbegründeten rheinland-pfälzischen Landesarmutskonferenz und der nationalen Armutskonferenz, ob im Ahrtal nach der schrecklichen Flut, bei den streikenden Lastwagenfahrern in Gräfenhausen oder auch international im Geflüchtetenlager auf Lesbos, bei Seenotrettungsaktionen im Mittelmeer, in Rojava oder auch bei medizinischer Versorgung in der vom Krieg verheerten Ukraine oder in anderen Kriegs- und Krisengebieten: Ich setze mich immer mit all meiner Kraft für die verletzlichsten Menschen der Gesellschaft ein.
Es wäre mir eine große Freude, wenn ich diese Kraft dazu einsetzen könnte, Die Linke wieder in den Bundestag zu bringen und einer starken Linksfraktion anzugehören.
Aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland sehe ich in der Linken die einzige Partei, die das Thema soziale Gerechtigkeit prioritär angeht; die weiterhin für eine menschenrechtskonforme Asylpolitik steht und sich keinen Millimeter nach rechts bewegt; die authentisch für eine Umverteilung von Vermögen eintritt und gesundheitspolitische Forderungen, wie die Einführung einer Bürger*innen-Versicherung, vertritt, die ich als Arzt elementar wichtig finde.
Einige fragen sich verständlicherweise, wieso ich nicht Mitglied werde: Ich bin parteilos – nicht aus Distanz zur Linken, sondern aus Verantwortung als 1. Vorsitzender für meine Vereine Armut und Gesundheit in Deutschland e. V. und Flüsterpost e. V., die parteiunabhängig und komplett spendenfinanziert sind. Doch auch ohne Parteimitgliedschaft garantiere ich Euch meine Loyalität. Ich zahle gern einen monatlichen Solidarbeitrag analog zum Mitgliedsbeitrag, werde selbstverständlich die Mandatsträger*innen-Abgabe in voller Höhe leisten und mich an parteiinterne Bestimmungen halten. Weiterhin werde ich die Ressourcen eines Abgeordnetenmandats immer auch in enger Rücksprache mit den Parteigremien nutzen, um Die Linke über die Bundestagswahl hinaus zu stärken.
Bezüglich meiner Nicht-Parteimitgliedschaft beobachte ich immer wieder die Chance, Wähler*innen, die nicht der Partei angehören, zur Wahl und zu linkem Engagement zu ermutigen. In keiner anderen Partei könnte ein parteiloser Kandidat eine so wichtige Rolle einnehmen, wie ich sie in der Vergangenheit bei Euch bekleiden durfte. Das zeigt, dass es der Linken um Inhalte – und nicht um ein Parteibuch – geht. Es muss Aufgabe der Linken Bewegung innerhalb und außerhalb der Partei sein, eine Politik zu machen, die sich fundamental an den Menschenrechten orientiert und sozial Benachteiligte in die politischen Entscheidungen einbezieht.
Ich hoffe, Ihr schenkt mir das Vertrauen als Euer Spitzenkandidat. Gemeinsam können wir einen starken Wahlkampf in Rheinland-Pfalz führen und dazu beitragen, dass die Linke weiterhin im Bundestag vertreten bleibt – mit einem zuverlässigen Vertreter aus und für Rheinland-Pfalz.
Ich freue mich, wenn wir über die aktuellen Herausforderungen in Eurem Kreisverband ins Gespräch kommen. Meldet Euch auch gerne, wenn Ihr Fragen oder Anregungen zu mir oder meiner Kandidatur habt: gerhard.trabert@die-linke.de.
Euer Gerhard Trabert Transparenzhinweis: Ich schicke diese Mail an alle Adressen, die ich auf den Seiten der rheinland-pfälzischen Kreisverbände finden konnte. Das sind hauptsächlich die Adressen der Kreisvorsitzenden. Leitet sie gerne an Eure Mitglieder weiter!
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